
Babybauch Shooting mit Tierschutzhund
Luisa mit Sami & Yoshi
ein Hunde-Schwangerschaftsshooting
Luisa kommt aus Münster und hat mich angeschrieben und mir erzählt was ihr besonders wichtig ist: Sami und Yoshi sollten auf diesen Bildern sein. Nicht irgendwo im Hintergrund, nicht als netter Bonus. Mittendrin.
Ihr Hündin Sami und Yoshi, ein Rüde aus dem Tierschutz, der die Welt mit etwas mehr Vorsicht betrachtet als andere. Reaktiv, aufmerksam, mit einer Geschichte, die wir nicht kennen. Was wir wissen: Er gehört zu Luisa. Und das sollte auf diesen Bildern zu sehen sein.
Wir haben uns für die Ems bei Beelen entschieden. Wasser, Grün, Weite. Und wir haben tatsächlich Fotos im Wasser gemacht.
Was dabei entstanden ist, zeige ich dir weiter unten. Aber zuerst die Fragen, die ich am häufigsten höre, bevor so ein Shooting ansteht.
Wann ist der beste Zeitpunkt für ein Babybauch Shooting mit Hund?
Der ideale Zeitraum liegt zwischen der 28. und 34. Schwangerschaftswoche. Der Bauch ist schön sichtbar, und die meisten Schwangeren fühlen sich körperlich noch beweglich genug für ein entspanntes Shooting draußen.
Warum das bei einem Shooting mit Hund besonders wichtig ist: Du willst dich stabil fühlen. Nicht weil irgendetwas Schlimmes passiert, sondern weil du präsent sein willst. Weil die schönsten Bilder entstehen, wenn du nicht gerade überlegst, ob deine Beine noch mitmachen.
Mein Tipp: Plane früh. Nicht wegen mir, sondern weil gutes Licht, gute Locations und dein Wohlbefinden alle zur gleichen Zeit stimmen müssen. Wenn du das in der 32. Woche auf die letzte Minute schiebst, ist der Stress auf den Bildern zu sehen. Bei Hund und Mensch gleichermaßen.



Was ist, wenn mein Hund reaktiv ist?
Yoshi ist ein extrem reaktiver Tierschutzhund. Luisa hatte mich vorher genau darüber informiert. Denn mit Yoshi sind normale Spaziergänge nicht wirklich möglich. Ich war wirklich überrascht, als ich das live im Shooting erleben konnte. Yoshi reagierte bei jeder noch so kleinen Sache, die er weit entfernt am Horizont erblickte. Ein normales Shooting wäre unter diesen Umständen gar nicht möglich gewesen.
Luisa und ich hatte deshalb extra beschlossen uns an einer sehr abgelegenen Location zu treffen, um möglichst niemandem zu begegnen. Trotzdem kam es durchaus vor, dass mal ein Spaziergänger unseren Weg kreuzte. Yoshi erblickte ihn als erstes und fing an zu bellen, bis der Mann wieder hinterm Horizont verschwand.
Ich finde es überaus wichtig, dann keinen Druck auszuüben. Yoshi braucht so lange, um wieder runter zu kommen, wie er eben braucht. In diesen Situationen darf es absolut keinen Zeitdruck geben, damit auch Luisa entspannt bleiben kann. Wenn Yoshi sich wieder beruhigt hatte, ging es ganz normal weiter, wir nehmen das, was er anbieten kann und was er möchte und zwingen ihn nicht in bestimmt Situationen.
Nur so konnten diese innigen, wunderschönen Bilder entstehen.
Outdoor Shooting mit Hund: Warum Wasser eine gute Idee ist
Beelen an der Ems ist keine spektakuläre Location. Kein dramatischer Wasserfall, keine Instagram-Kulisse. Dafür echtes Licht, echte Natur, und ein Ort, der für Luisa und ihre Hunde vertraut ist.
Wir waren abends dort. Weiches Abendlicht, das macht sowieso alles besser. Luisa hatte einen Outfitwechsel dabei, und für die Wasserbilder ist sie barfuß reingegangen. Man sieht auf den Bildern, wie sie den Sand unter den Füßen spürt, das gelbe Kleid zieht durchs Wasser, und Sami sitzt einfach daneben als wäre das der normalste Ort der Welt.
Fotos im Wasser sehen nicht nur gut aus. Sie bringen Bewegung ins Bild. Hunde im Wasser sind selten steif oder angespannt. Sie folgen dem Moment.
Was du wissen solltest, wenn du sowas planst: Bring Handtücher mit. Mehr als du denkst. Und Wechselschuhe.



Was hilft, damit der Shootingtag entspannt wird
Kein Geheimrezept, aber ein paar Dinge, die ich bei Shootings wie Luisas immer wieder lerne.
Den Hund vorher auslasten, aber nicht überlasten. Kurze Runde, frische Nase, kein stundenlanger Marsch direkt davor. Leckerlis einpacken, kleine Stücke, und bitte nicht die gesamte Dauerwurst kurz vor dem Termin, weil dann die Nase auf Halbmast steht und an nichts anderem mehr gedacht wird.
Bei der Kleidung helfen ruhige Erdtöne. Nicht wegen Ästhetik, sondern weil Bauch und Hund dann die Hauptrolle behalten. Luisas gelbes Kleid war übrigens eine Ausnahme von dieser Regel. Und eine sehr gute.
Dem Hund Zeit lassen, die Location zu erkunden. Ein Hund, der noch schnüffelt und checkt, ist noch nicht wirklich da. Erst wenn er sich sicher fühlt, entstehen die Bilder, die du willst. Bei reaktiven Hunden lohnt es sich außerdem, eine Vertrauensperson mitzubringen, die übernehmen kann, während du selbst im Bild bist.
Warum ich Shootings wie dieses liebe
Es gibt Shootings, die ich danach einfach abhake. Und es gibt Shootings, an die ich noch Wochen später denke.
Luisas Shooting gehört zur zweiten Kategorie.
Nicht wegen der Location. Nicht wegen der Bilder im Wasser, auch wenn die wirklich schön geworden sind. Sondern weil auf diesen Fotos eine Familie zu sehen ist. Eine Frau, die bald Mutter wird. Zwei Hunde, die das noch nicht wissen. Und eine Bindung, die man nicht erklären muss, weil sie einfach sichtbar ist.
Das ist der Grund, warum ich Babybauch Shootings mit Hund mache. Weil Hunde zur Familie gehören. Weil diese Zeit mit Bauch, vor dem Baby, eine eigene Zeit ist. Und weil Bilder aus dieser Zeit in zwanzig Jahren noch genauso viel bedeuten werden.
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Ich arbeite in Warendorf, Beelen, Münster und der ganzen Region. Auch mit Hunden, die nicht einfach sind. Gerade mit ihnen.
Wenn du Fragen hast, schreib mir einfach. Ich will wissen, wer dein Hund ist, bevor ich weiß, wann wir uns treffen.
Hast du auch einen Tierschutzhund? Ich bin neugierig.
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