Das gewisse Etwas für Eure Portraits

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Das gewisse Etwas für Eure Portraits

Die Portraits sind die Klassiker unter den Fotos und von jedem Tierbesitzer gern gesehen, daher gehören sie absolut in jede meiner Kundengalerien. Ich habe meine Bilder oft selbst analysiert, mich davor gesetzt und mich gefragt: „was gefällt mir hier gut / was gefällt mir hier nicht?“, um meine Fotografie zu verbessern. Und das kann ich wirklich jedem empfehlen. Reflektiert eure Bilder und erörtert warum ein Bild scheinbar besser ist als das andere.

Und so habe ich für mich (und nun für euch) diese 3 Tipps für bessere Portraitaufnahmen niedergeschrieben.

1. Das Licht

Wenn ihr Fotos von Fellnasen macht kommt es vor Allem auf das richtige Licht an. Wir wollen gerne einen ruhigen, gleichmäßigen Look hinbekommen, daher eignet es sich nicht in der prallen Mittagssonne zu fotografieren, da sonst sehr starke Schatten im Gesicht entstehen und schwarzes Fell sehr stark reflektiert. Fotografiert daher lieber in den Morgen- oder Abendstunden, bei bewölktem Wetter oder im (Teil-) Schatten.

2. Der Bildaufbau

Ich sehe oft Bilder, die einen ungeeigneten oder gar keinen Bildaufbau haben. Auch Portraits leben in gewisser Weise davon. Da man bei Portraits relativ wenig Umgebung auf dem Bild festhält reichen schon kleine schöne Orte für stimmungsvolle Portraits. Gebt euren Bildern durch einen durchdachten Bildaufbau mehr Wirkung. Achtet zum Beispiel darauf, das euer tierisches Model in Blickrichtung etwas mehr Luft hat.

3. Der Bildausschnitt

Ausnahmen bestätigen die Regel, aber versucht keine Inhalte mit wichtigen Informationen auszuschneiden. Die Schulter des Pferdes und der Hals des Hundes zeigen dem Betrachter, wie das Bild weiter verläuft, wo das Tier aufhört und wie es geformt ist. Ich versuche diese Informationen mit in mein Portrait einzubauen.

Ihr habt nun einen kleinen Einblick in die Hintergründe meiner Fotografie erhalten. Natürlich gibt es noch viel viel mehr zu erzählen, aber wir wollen ja nicht alles vorweg nehmen; ich denke das würde den Rahmen sprengen 🙂

Also:

Probiert euch aus, gebt euren Bildern einen Aufbau, achtet darauf, dass das Auge des Betrachters auf euren Bildern verweilt  und vor Allem fragt euch „warum?“. Wortzumdienstag. 

Viel Spaß und bis zum nächsten Mal!

Julia

By |2018-11-16T07:28:12+01:00November 16th, 2018|Uncategorized|0 Comments

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